Über die Jôdo Shû
Nach Shakyamuni Buddhas Tod vor etwa 2500 Jahren bildeten sich innerhalb der buddhistischen Gemeinschaft verschiedene Schulrichtungen heraus. Auch nachdem der Buddhismus im 6. Jahrhundert nach Japan gekommen war, gründeten sich dort nach und nach wiederum eigene Schulrichtungen, zu denen z.B. die Kegon-Schule, die Tendai-Schule, die Shingon-Schule oder auch die Zen-Schule gehören.
Im indischen Mahayana-Buddhismus (dem sogenannten „Großen Fahrzeug“) liegen auch die Wurzeln des „Buddhismus des Reinen Landes“ (engl. „Pure Land Buddhism“), der später in China weite Verbreitung fand und schließlich in Japan zum ersten Mal als eigene buddhistische Schulrichtung namens Jôdo Shû („Schule des Reinen Landes“) gegründet wurde.
Heute gehört die Jôdo Shû zu den größten buddhistischen Gemeinschaften Japans. Außerhalb Japans gibt es größere Jôdo Shû – Gemeinden auf Hawaii, in Nordamerika, Brasilien, Australien und Europa (Jôdo Shû European Buddhism Center und die JBG).